BRASILIEN Sitio Urutau

dunkle Schokolade // Walnuss // Kakao Nibs

Sonderpreis Preis 16,50 €* Normaler Preis Einzelpreis 33,00 € pro kg

Prozess: pulped natural
Varietät: Yellow & Red Catuai 
Farm: Sitio Urutau, 1100 - 1150 m
Region: Sul de Minas, Petunia

Der "Brasilien Sitio Urutau" ersetzt bis Ende des Jahres unseren Klassiker "Brasilien Corrego Do Cavalo", dann bekommen wir davon die frische Ernte.

Wie der "Brasilien Corrego Do Cavalo" ist auch dieser Kaffee direkt gehandelt. Timo Plötz, der selbst eine Kaffee-Farm mit seiner Familie in Brasilien bewirtschaftet, kümmert sich um die gesamte organisatorische und finanzielle Abwicklung und hat uns so den direkten Handel ermöglicht. Die Sitio Urutau, von der dieser Kaffee stammt liegt in der Nachbarschaft von Timos Kaffee-Farm und wird von Gerson und seiner Familie bewirtschaftet. 

Als Gerson vor zwei Jahren auf die Farm "Sitio Urutau" seiner Eltern zurückkehrte, hatte er sich vorgenommen, den Betrieb auf nachhaltigen Kaffeeanbau umzustellen.
Gerson hatte nach seinem Schulabschluss zunächst Petunia und die Farm verlassen. Er arbeitete als Verkäufer für verschiedene Produkte und bereiste das ganze Land, bis er genug vom Leben "on the road" hatte.

Er beschloss nach Hause nach Petunia zurückzukehren und dort mit Kaffee zu arbeiten. Zunächst war seine Idee, ein Café zu eröffnen, bevor er sich dann entschied wieder auf die Farm zu ziehen und sich dem Kaffeeanbau zu widmen.

Die Sitio liegt erhöht über der Ortschaft Petunia, einem Ortsteil der Gemeinde Nova Resende, im Süden des Bundesstaates Minas Gerais, etwa 70 Kilometer nordwestlich von Guaxupe, einem der Zentren der brasilianischen Kaffeeproduktion.
Die 3000 Einwohner der Ortschaft und der umliegenden Farmen kämpfen seit Jahren für die Asphaltierung des bislang immer noch unbefestigten Teilstückes der Bundesstraße MG-446.


Auf der Sitio Urutau baut Gersons Familie auf 25 Hektar aktuell gelben und roten Catuai an. Gersons Idee war es von Anfang an den Kaffee nachhaltig anzubauen. Inspiriert vom ganzheitlichen Ansatz von Ernst Goetsch („Agricultura sintrópica“) hat er seinen Vater vor 2 Jahren überzeugt, auf Glyphosat und andere chemische Stoffe zu verzichten.

2018 wurde zunächst auf 3 Hektar Kaffee ohne den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden angebaut.
In diesem Jahr haben sie 30 Tonnen organischen Dünger (Kuhmist) von einem Nachbarn gekauft und damit (statt mit mineralischem Dünger) die Sträucher auf aktuell 5 Hektar gedüngt.
Der Arbeitsaufwand hat sich mit der Umstellung erheblich erhöht.
Aber die nun wuchernden Pflanzen zwischen den Sträuchern helfen gegen die Erosion und werden regelmäßig umgegraben und anschließend ebenfalls als Dünger verwendet.
Der Preis des nachhaltigen Anbaus ist zwar ein erhöhter Arbeitsaufwand der Pflege der Kaffeeplantage, aber die Resultate der Ernte und die Qualität der Kaffees haben Gerson und vor allem seinen Vater überzeugt.

In diesem Jahr hat Gerson außerdem mit der Anpflanzung von Schatten-Bäumen (Mahagoni und Oliven) begonnen, um in Zukunft auch Schattenkaffee produzieren zu können.

 

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